Flanke, Ballannahme, 360 Grad Drehung und rein damit. So hält es Diego Andres Martiñones vom bolivianischen Erstligisten Club Blooming.
Unglaublich leichtfüßig, gefühlvoll und galant. Ein Traumtor. Seht selbst…
Der Typ hat den Dreh raus
Woah! Auf einen Schlag gleich zwei Aktionen zum Zunge schnalzen.
Am vergangenen Sonntag drängte sich mal wieder eine herrliche Spielszene aus der Begegnung der beiden griechischen Zweitligisten PAS Giannina und Ethnikos Asteras für unsere Sammlung von absoluten Traumtoren auf.
Giannina-Mittelfeldspieler Manolis Skoufalis chippt den Ball von der Strafraumgrenze mit einem unglaublichen Move zum am Elfmeterpunkt positionierten Kollegen Dimitris Sialmas und der vollendet den Spielzug glanzvoll mit einem perfekten Fallrückzieher…
Da staunt die Schar von unbeteiligten Gegenspielern zu Recht. Einfach wunderschön anzusehen. Beglückwünschen darf man PAS Giannina im Übrigen nicht nur zum daraus resultierenden 3:0 Heimsieg, sondern auch gleich zum bereits gesicherten Aufstieg in die oberste Spielklasse des Landes, die Super League.
Bedrängt von zwei Gegenspielern gelingt dem kameruner Stürmer Joseph Ndo in Diensten des irischen Erstligisten Sligo Rovers ein wirklich wunderschöner Hackentrick, den ich hier mal besonders würdigen möchte…
Und das war definitiv nicht nur ein Glücksgriff. Mit Übersicht, Ruhe und Technik wollte er den genau so spielen. Hut ab.
Mal wieder ein tolles Videofundstück aus Italien.
Ich präsentiere in Bild und Ton… Ein unfreiwilliger Über-Kopf-Hackentrick-im-Stolpern-und-Fallen führt zum erfolgreichen Torabschluss… Unglaublich…
Da bereinigt der Verteidiger die Situation im Prinzip noch rechtzeitig, indem er den Stürmer ins Stolpern bringt, ohne jedoch ein offensichtliches Foul zu begehen. Der Torhüter kommt ebenfalls vorschriftsmäßig aus seinem Kasten und verkürzt den Winkel. Alles richtig, und dann passiert sowas. Da hebt der im Fallen zufällig den Ball an und erwischt ihn in der nächsten Sekunde tatsächlich gerade richtig mit der Hacke, sodass alle Beteiligten die Kugel nur noch ins Tor hoppeln sehen. Spitze
Ein Großteil der Torhüter kann ja im Grunde genommen überhaupt nicht wirklich Fußball spielen, ganz gleich ob wir da in die Kreis- oder die Bundesliga blicken. Die Keeper stehen in ihrem Tor, werfen sich von links nach rechts, fangen ein paar Bälle, lassen den ein oder anderen durchrutschen und spielen mal einen halbwegs brauchbaren Abschlag ins Feld. Verlässt einer von ihnen den sicheren Kasten oder gar den eigenen Strafraum, dann gilt höchste Alarmstufe, denn mit dem Ball am Fuß können sie so gut wie nichts, meistens ziehen sie also ein Foul und fliegen im schlimmsten Fall auch noch vom Platz. So zumindest der weit verbreitete Mythos.
Auf einige Individualisten dieser Spielerzunft trifft die Tätigkeitsbeschreibung natürlich durchaus zu, Tim Wiese gab uns zum Beispiel in seiner Torhüter-Karriere bereits die wiederholte Bestätigung (Wiese vs. Müller, Wiese vs. Olic), um nur mal einen aus einer ganzen Reihe von potenziellen Kandidaten herauszugreifen.
Doch es geht auch tatsächlich anders, wie ein gewisser Lassi Hurskainen eindrucksvoll beweist. Der 23-jährige Finne spielt als Nachwuchstorwart im Team der University of Carolina Asheville und schult neben Reflexen und Strafraumbeherrschung ganz offensichtlich auch intensiv seine Technik am Ball.
Wir sehen beeindruckende Fernschüsse, bewusste Latten- und Pfostenknaller, Übersteiger und vieles mehr. Ein Trickvideo der besonderen Art, natürlich in voller Torhüterkluft…
Ein Torhüter also, der wirklich gut kicken kann, wow. Ihn werden wir mit Sicherheit irgendwann auch mal im europäischen Profifußball bewundern können.
Abschlussfrage: Lassi Hurskainen, Vertreter einer neuen Torhüter-Generation mit verändertem Trainingsfokus?
Ohne Fleiß kein Preis.
Kondition, Technik, Taktik. Alles muss im Fußball bekanntlich intensiv und häufig trainiert werden, wenn man es irgendwann bis ganz nach oben schaffen will. Oft gelingt dann auf dem Trainingsplatz auch schon mal das ein oder andere Kabinettstückchen, wie uns Ronaldinho neulich eindrucksvoll zeigte. In Zeiten von iPhone, Youtube und Co. hält glücklicherweise heute ab und zu auch mal eine Kamera drauf und dokumentiert die sehenswerten Aktionen.
So geschehen auch bei folgendem wunderschönen Freistoß von einem deutschen Trainingsfeld. Die Flugbahn, echt beeindruckend, wunderschön, wenn das mal genau so auch in einem Spiel gelingt…
Mit einem solchen Ergebnis vor Augen, ergibt das dröge Einstudieren von Standards, das endlose ballern aufs, übers und neben das Tor dann doch auch einen Sinn
Mehr von den Jungs gibts übrigens auf Facebook, Twitter und Youtube.
Als angehender Meister darf man sich abseits des Rasens durchaus mal den ein oder anderen Spaß erlauben. Der Überzeugung sind auch die Kicker vom mittlerweile wohl uneinholbaren Tabellenführer Borussia Dortmund und so kam es kürzlich auf einer gemütlichen gemeinsamen Autobahnfahrt zu folgender verrückten Aktion.
Nuri Sahin steht in der vorderen Tür des fahrenden BVB-Busses und schießt den Ball nach draußen an einen Brückenpfeiler am Rand der Autobahn. Weiter hinten wartet ganz in Goali-Manier Roman Weidenfeller darauf, dass die Kugel zurückspringt.
Spieler – Bande – Spieler, so einfach ist das, wie im Hallenfußball… ![]()
Das Ganze ist eine Promotion-Aktion des Bus-Herstellers MAN.
Aber die entscheidende Frage lautet doch: Fake oder nicht? Was sagt ihr?
Endlich mal wieder eine richtig sehenswerte neue Nike-Kampagne. Meine Vorliebe für deren einzigartige Optik dürfte bekannt sein, habe hier im Blog schon einige erstklassige Clips aus dem Hause des amerikanischen Sportartikelherstellers empfohlen.
In der typisch stylischen Machart steht diesmal der spanische Mittelfeldstar des FC Barcelona Andres Iniesta im Mittelpunkt. Von ihm sehen tolle Moves im Stadion und auf dem Trainingsplatz.
Film ab…
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Nach Roberto Carlos (37 Jahre, Corinthians São Paulo), Ronaldo (34 Jahre, ebenfalls Corinthians) und Rivaldo (38 Jahre, FC São Paulo) darf sich der brasilianische Fußball über einen weiteren hochdekorierten Heimkehrer freuen. Auch Ronaldinho kehrt Europa nach einer erfolgreichen Dekade den Rücken und ist als gefeierter Star zurück in der Heimat.
Der 30-jährige Weltfußballer von 2004 und 2005 kickte im vergangenen Jahrzehnt für Paris St.-Germain (2001 bis 2003), den FC Barcelona (2003 bis 2008) und AC Mailand (2008 bis 2010). In der Winterpause wechselte er nun für 3 Millionen Euro Ablöse zu Flamengo Rio de Janeiro, sein Vertrag läuft dort über die nächsten dreieinhalb Jahre. Das große Ziel wird also die Rückkehr in die Seleção und die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2014 im eigenen Land sein, nachdem er im vergangenen Jahr von Nationaltrainer Carlos Dunga überraschenderweise nicht für das WM-Turnier in Südafrika nominiert worden war.
Sein fußballerischer Ruf hatte in den letzten Jahren durchaus stark gelitten. Erfolgsverwöhnt sei er geworden, satt und müde. Gewonnen hat er schließlich alles: Weltmeister 2002, Copa America Sieger 1999, Champions League Sieger 2006, Spanischer Meister 2005 und 2006. Den Kritikern will er nun aber in der heimischen Liga zeigen, dass man ihn dennoch nicht aufs Altenteil schieben sollte.
In den ersten Trainingseinheiten zeigte er in Rio gleich was er technisch noch so alles drauf hat und was man in den kommenden Monaten und Jahren von ihm erwarten darf.
Ein besonderer Hingucker war folgender Trick: Ronaldinho steht ein paar Meter hinter der Torlinie, schießt den Ball mit vieeeeeeeeel Effet vor das Tor, der hoppelt schließlich rückwärts über die Linie. Angucken…
…und Nachmachen…
Eins fehlt noch… der obligatorische Jahresrückblick. Nur gibts davon allerdings so viele, soo ausführliche und sooo langweilige, also greifen wir uns wieder die Kuriositäten unseres so geliebten Ballsports heraus.
Tricks und Tore, Kunststückchen und Pannen, Stars und Sternchen, Magier und Versager… alles drin in den nun folgenden 30-minütigen Highlights des Fußballjahres 2010. Viel Spaß…
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