Ein Riesen Ding aus der Blue Square Premier League, der fünfthöchsten Spielklasse des englischen Fußballs.
Weite Flanke von Rechts an den Rand des Strafraums und von dort mit wirklich vollem Risiko in Form einer Volley-Direktabnahme vorbei am sich erfolglos streckenden Torhüter ab ins lange Eck. Ein Bomben-Treffer, wunderschön anzusehen, nur leider tatsächlich erzielt vom Verteidiger und nicht vom gegnerischen Stürmer.
Unglaublich… ![]()
Der Typ steht da völlig alleine, könnte sich umsehen, den Ball runternehmen und in aller Ruhe klären, aber nein, er setzt so direkt zum Schuss an, dass es einfach im Unglück enden muss. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wo er damit hin wollte.
Der FC Augsburg machte beim 2:1 Heimsieg gegen den FSV Frankfurt am vergangenen Sonntag den ersten Bundesliga-Aufstieg in der 104-jährigen Vereinsgeschichte perfekt. Platz zwei hinter Spitzenreiter Hertha BSC ist ihnen nun nicht mehr zu nehmen. In Anbetracht der namhaften Konkurrenz aus Bochum, Duisburg oder Cottbus darf man hier durchaus von einer sportlichen Überraschung sprechen.
Das Team von Trainer Jos Luhukay wusste diesen Erfolg selbstverständlich direkt nach Abpfiff auch angemessen zu zelebrieren. Wir sehen hier den unendlich euphorisierten, mit Bier bewaffneten, selbsternannten Augsburger Partykönig Ibrahima Traoré im Interview nach dem Spiel, inklusive nützlicher Feiertipps von sky-Reporter Michael Leopold… ![]()
Haben sich die Schwaben in diesem Jahr aber auch wahrlich verdient. Torhüter Simon Jentzsch kassierte die wenigsten Gegentore der Liga (25 Stück bis zum 33. Spieltag), die Sturmreihe bot eine beeindruckende Ausgeglichenheit, Nando Raffael erzielte 14 Tore, Michael Thurk und Stephan Hain jeweils 9, Torsten Oehrl 7 Treffer.
Ich freu mich jedenfalls auf neue Gesichter in der kommenden Bundesligasaison. weiterlesen »
Den schwarz-gelben Meistercontent müsst ihr bei mir noch ein paar Tage ertragen, das muss richtig ausgekostet werden, dafür ist der Titelgewinn einfach zu schön
Heute also Arnd Zeigler im Gespräch mit BVB-Trainer Jürgen Klopp, das gabs vor ein paar Monaten schonmal. Mit dem gewohnten Augenzwinkern liefern uns die beiden nun zur Dortmunder Meisterschaft eine zweite Ausgabe des Interviews. Nötig ist es, denn die Lage ist kritisch… seit dem letzten Mal hat sich die Borussia um keinen einzigen Tabellenplatz verbessert, der Altersschnitt steigt im Vergleich zum Vorjahr an, um Topspieler wie Patrick Owomoyela muss man bangen… und und und…
Seht selbst…
Der krönende Abschluss, nach einer langen langen Saison endlich die Meisterschale in der Hand
Hui, da gings beim gestrigen Champions League Halbfinale FC Barcelona – Real Madrid aber auch abseits des Platzes heiß her, mitten drin ein alter Bekannter
Hier erstmal der Clip… Lothar Matthäus wütet im feinsten Fränglisch (= Englisch mit starkem fränkischen Einschlag) im TV-Studio von Al-Jazeera…
Hintergrund war wohl, dass sich Matthäus in seiner Funktion als Fußballexperte des Senders nicht angemessen wertgeschätzt fühlte. Seine Erklärung: „Ich habe für Al-Jazeera meine Pläne umgeschmissen, wollte mit meinem Sohn etwas unternehmen. Dann hatten sie keinen Dolmetscher für mich. Und dann sagten sie mir zehn Minuten vor dem Spiel auch noch, dass sie mich nicht mehr brauchen.“
By the way: Die Kraftausdrücke und Beleidigungen hat er in der kniffligen Fremdsprache aber mittlerweile echt gut drauf
Ein Hoch auf die Auslandsvermarktung der Bundesliga. An jedem Spieltag der Saison werden deutsche Partien in alle Welt hinausgestrahlt, das hilft der Bekanntheit und vor allem dem Geldbeutel der Liga. Jetzt zum Saisonfinale waren die interessierten Blicke natürlich in erster Linie auf die Spiele des designierten Meisters Borussia Dortmund gerichtet. Am letzten Spieltag machten die Borussen mit einem Sieg gegen Nürnberg nun ihren hochverdienten siebten deutschen Meistertitel perfekt.
So viel zur Vorgeschichte
An diesem Tag tummelte sich jedenfalls rund um das Spielfeld dann auch das ein oder andere ausländische TV-Team, um die grandiose Atmosphäre live vor Ort zu bestaunen und vor allem ein paar Stimmen der Meistermannschaft einzufangen. Und hier wirds lustig…
BVB-Torhüter Roman Weidenfeller erklärte sich bereit, einem Reporter von Dubai Sports ein paar kurze Statements ins Mikro zu diktieren.
Heraus kam eine Minute feinstes Denglisch…
Aber geschenkt, in all der Meistereuphorie darf man auch mal die ein oder andere Englisch-Vokabel vergessen ![]()
Die Interview-Runde wurde anschließend fortgesetzt mit kurzen Gesprächen mit Trainer Jürgen Klopp und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (allerdings leider in einer äußerst miesen Bild- und Tonqualität).
Noch ein ganz wichtiger Nachtrag von 31. Spieltag der Bundesliga (mein Gott, das Jahr ist fast schon wieder rum). Beim gemütlichen Warmlaufen vor dem Borussia-Duell Mönchengladbach gegen Dortmund wird BVB-Kicker Kevin Großkreutz vollkommen unerwartet von einem Ball derbe am Kopf getroffen und auf den Rasen geworfen. Wer der Attentäter war, ist nicht bekannt.
Den schwarz-gelben Kollegen Nuri Sahin und vor allem TV-Reporter Frank Buschmann freuts riesig… ![]()
Aber wer deutscher Meister werden und sein will, der muss das aushalten ![]()
In diesem Sinne, herzliche Glückwünsche von hier aus zum hochverdienten Titelgewinn in Richtung Dortmund.
Bedrängt von zwei Gegenspielern gelingt dem kameruner Stürmer Joseph Ndo in Diensten des irischen Erstligisten Sligo Rovers ein wirklich wunderschöner Hackentrick, den ich hier mal besonders würdigen möchte…
Und das war definitiv nicht nur ein Glücksgriff. Mit Übersicht, Ruhe und Technik wollte er den genau so spielen. Hut ab.
Die FC-Bayern-Stars Bastian Schweinsteiger und Arjen Robben beim versuchten Trikottausch. Die Schweini-Fanartikel kriegst du auch einfach nicht los…
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Mal wieder ein rekordverdächtiges Blitztor entdeckt. Direkt nach dem Anstoß fasst sich Carlos Almeida vom portugiesischen Klub FC Oliveira do Hospital ein Herz und zieht aus der Spielfeldmitte einfach mal ab. Die Kugel schwebt in einer schönen Flugbahn über den halben Platz, der gegnerische Torhüter steht zwar in seinem Kasten, er kann den Schuss aber nicht entschärfen. Und so zappelt der Ball nach gerade einmal 10 Sekunden im Netz…
Irre, wie kann sowas passieren? Der Ball kommt als Bogenlampe gefährlich aufs Tor, aber trotzdem muss den der Keeper klar auf seine Kappe nehmen. Wie er sich wohl rausredet… Überraschung, Handschuhe, Sonne, Wind…
Mit einem hohen Pass wird die Viererkette des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin glänzend überspielt, nach starkem Antritt von Stürmer Emanuele Giaccherini vom AC Cesena folgt für ihn eine hundertprozentige Torchance und er kann den Ball tatsächlich an Juve-Keeper Gianluigi Buffon vorbeilegen… doch leider leider wirds nur ein Pfostentreffer.
Was solls, der Fußballgott meint es an diesem Tag besonders gut mit ihm und gewährt eine zweite Chance zum verdienten Treffer. Die Kugel springt vom Pfosten genau im richtigen Winkel zurück auf Giaccherini, also nochmal Konzentration und rein damit, doch aus nicht einmal einem Meter Entfernung ballert er den Ball über das Tor… unglaublich…






