Einer der ersehntesten Transfers überhaupt: Lukas Podolski kehrt zurück zum 1.FC Köln
Im Prinzip wurde zum Wechsel in den vergangenen Monaten bereits alles gesagt; bestehen bleibt der Fakt, dass er bei den Bayern unter drei verschiedenen Trainertypen (Magath, Hitzfeld, Klinsmann) und trotz ausreichend Bewährungschancen (71 Spiele und 15 Tore in den 3 Jahren beim Rekordmeister) den Durchbruch nicht geschafft hat, die Konkurrenz war groß (Makaay, Pizarro, Toni, Klose), doch das wusste er vorher
Jetzt kehrt Podolski heim nach Köln, es sei ihm gegönnt, und mit 24 Jahren ist seine Karriere alles andere als vorbei
Köln unterdessen feiert sich und seinen Prinzen und träumt von einer gemeinsamen glanzvollen Zukunft ![]()
Musik: Nach Hause von 5vor12
Eren Derdiyok wechselt vom FC Basel zu Bayer Leverkusen
Bereits in der Winterpause wurde heftig spekuliert, jetzt ist der Transfer des 20jährigen Schweizers (Ablöse ca. 5 Millionen Euro) perfekt. Der 1,90 m große Stürmer (mit kurdisch-türkischer Abstammung) gilt als kopfballstark und ausgesprochen teamfähig. An Spielpraxis kann er bereits einiges vorweisen: 59 Erstligaspiele (17 Tore), je 5 Champions League und UEFA-Cup Spiele, EM-Teilnahme 2008 (3 Spiele) sowie Auftritte für die U19- und U21-Vertretungen der Schweiz.
Ein paar Szenen…
Guter Fang würde ich sagen. Im Leverkusener Sturmzentrum wird es damit jetzt ziemlich eng, denn mit Helmes (21 Saisontore in 34 Spielen), Kießling (12 Tore in 34 Spielen) und Charisteas (1 Tor bei 13 Einsätzen als Einwechselspieler) ist man dort bereits durchaus hochklassig besetzt.
Es steht endlich fest: Diego (24 Jahre, mit vollem Namen Diego Ribas da Cunha) wechselt am 1. Juli 2009 von Werder Bremen in die italienische Serie A zu Juventus Turin. Die Vereine einigten sich auf eine Ablösesumme von ca. 24 Millionen (+ evtl. weitere Erfolgsprämien).
Damit verlässt, ohne Übertreibung, einer der spektakulärsten, mitreißendsten und schlicht besten Spieler der letzten Jahre die Bundesliga. Werder-Manager Klaus Allofs: "Wir verlieren einen Spieler, der unser Spiel wesentlich beeinflusst und Zuschauer erfreut hat. Er war ein Glücksfall für uns, aber auch für die Bundesliga."
2006 für ca. 6 Millionen Euro vom FC Porto nach Bremen gekommen, hat er seinen Transferwert mittlerweile mehr als vervierfacht. Es stehen 84 Bundesligaspiele stehen auf seinem Konto, 38 Tore, mit Werder konnte er nichts handfestes gewinnen (DFL-Ligapokal 2006 zählt nicht
), mit dem DFB-Pokal-Finale am kommenden Samstag besteht allerdings noch eine letzte Chance, sich mit einem Pokal in der Hand zu verabschieden (nach dem Scheitern im diesjährigen UEFA-Cup Finale)
Diego geht mit dem Wechsel in die Serie A legitimerweise den nächsten Karriereschritt (er besitzt übrigens neben seiner brasilianischen auch die italienische Staatsbürgerschaft). Diego zum Wechsel zu Juventus: "Ich bin enthusiastisch und stolz, Teil eines solch prestigeträchtigen Clubs zu werden. Davon habe ich geträumt, seit ich ein kleiner Junge bin"
Und zum Abschluss noch ein Best-of-Diego
Glückwunsch an den VfL Wolfsburg zum Gewinn der ersten deutschen Meisterschaft in der Vereinsgeschichte.
Auch wenn der Erfolg sicherlich großzügig durch VW-Millionen erkauft wurde, muss man denke ich die konstante hochklassige Leistung der Mannschaft in dieser Saison würdigen:
die meisten Siege (21), die meisten Tore (80), die beste Tordifferenz (+39), den besten Vorlagengeber (Zvjezdan Misimovic mit 20 Assists) und die beiden besten Torjäger (Grafite mit 28 und Edin Dzeko mit 26 Toren), außerdem belegt der VfL auch in der Fair-Play-Wertung den ersten Platz (1 rote, 1 gelb-rote und 56 gelbe Karten)
Und hier nochmal die offizielle Zeremonie mit Übergabe der Meisterschale, der Ehrenrunde und allem was so dazu gehört
Mal sehen wo die Reise im kommenden Jahr hingeht. Felix Magath verlässt den Verein bekanntlich in Richtung Gelsenkirchen, Armin Veh wird aller Voraussicht nach das Traineramt bei den Wölfen übernehmen. Gespannt sein darf man, ob die Schlüsselspieler des Teams (Dzeko, Grafite, Misimovic, Josue, Benaglio) gehalten werden können und vor allem wie sich der VfL dann in seiner ersten Champions League Saison schlägt
Callis blickt gemeinsam mit Stuttgart-Manager Horst Heldt auf den letzten Spieltag und die Meisterkandidaten
Das sagt die Tabelle:
1. VfL Wolfsburg 66 Punkte
2. Bayern München 64 Punkte
3. VfB Stuttgart 64 Punkte
4. Hertha BSC 63 Punkte
Wolfsburg als Tabellenführer dürfte sich die Schale nicht mehr nehmen lassen, sie empfangen Werder Bremen und aufgrund der besten Tordifferenz der Liga (+35) wird bereits ein Unentschieden genügen
Bayern und Stuttgart treffen im direkten Duell in der Münchner Allianz Arena aufeinander, die Meisterschaft haben beide offiziell abgeschrieben (eine Restchance besteht allerdings noch), es geht um die Champions League Plätze 2 und 3
Die Berliner müssen nach Karlsruhe, dort rechnet man sich noch minimale Chancen auf den Abstiegsrelegationsplatz aus, auch da wird also gefightet bis zum Abpfiff; sollten sich der FC Bayern und der VfB die Punkte allerdings bei einem Unentschieden gegenseitig wegnehmen, dann ist mit einem Sieg sogar noch Platz 2 für Hertha drin
Die Meisterschaft ist abgehakt, nicht das es der Hertha so ergeht…
Mit 63 Punkten ist in dieser Saison sogar noch Platz 2 und damit die direkte Qualifikation für die Champions League drin, allerdings nur, wenn sich Bayern München und der VfB Stuttgart mit einem Unentschieden gegenseitig die Punkte wegnehmen.
Aber auch mit einem vierten Platz hätte man einen respektablen Abschluss der Saison geleistet. Mehr als 60 Punkte gabs seit sieben Jahren nicht mehr, Rang vier erreichte der Hauptstadtklub letztmals 2005, international ist man im nächsten Jahr definitiv wieder dabei, das ist doch was.
Noch ein Rückblick auf ein echtes Traumtor vom 29. Spieltag
Erzielt vom 21jährigen Sebastian Langkamp beim 1:0 Auswärtssieg seines Karlsruher SC gegen Bayer Leverkusen; ganz kurios, Langkamp mit einem Tackling, fast vom Mittelkreis aus
Kommentar des Schützen: "Ich wollte mich schon abdrehen, dann sehe ich, dass der Ball drin ist. Dass ich so ein glückliches Tor mache, ist einmalig"
Zum Tor des Monats April hat es dennoch nicht gereicht, Langkamp musste sich Grafites Traumsolo geschlagen geben
Lassen wir Calli am heutigen Freitag mal wieder zu Wort kommen
Zu Gast diesmal Jochen Rotthaus, Geschäftsführer von TSG 1899 Hoffenheim, diskutiert wird das “Fußballmärchen Hoffenheim”, im speziellen der wechselvolle Saisonverlauf
Calli diesmal im Gespräch Peter Peters, dem Geschäftsführer vom FC Schalke 04, Themen sind die Trainersituation, die Suche nach einem neuen Manager und die enttäuschten Schalker Fans
Callis Blick auf das fußballerische Osterwochenende






