Die Transferfrist ist um, wir läuten die zweite Runde der Neuvorstellungen der Sommertransfers ein. Die Bundesligisten haben in den letzten beiden Wochen des Transferfensters nochmal ganz ordentlich zugeschlagen.
Wir starten beim Champions League Teilnehmer Werder Bremen. Die haben einen Teil der Özil-Millionen gleich wieder reinvestiert. Für 7,5 Millionen kommt der Brasilianer Wesley Lopes Beltrame, kurz Wesley vom FC Santos. Der 23jährige ist ein technisch extrem versierter Mittelfeld-Allrounder, für einen klassischen Zehner allerdings zu ungefährlich (in zwei Profijahren bisher nur 3 Tore und 3 Vorlagen). Als Alternative zu den körperbetonten Frings, Borowski und Arnautovic passt er aber, z.B. auf den Halbpositionen in der Raute, wunderbar.
„Es war mein Lebenstraum in einer sehr starken Liga bei einem Topklub zu spielen. Ich bin überglücklich, dass das jetzt mit Werder Bremen geklappt hat. Ich freue mich auf die Stadt, möchte so schnell wie möglich zur Mannschaft stoßen und die Fans glücklich machen“, so der Neu-Bremer.
Leider muss man sich mit all der Euphorie aber etwas zurückhalten, die Bremer haben schließlich mit teuren brasilianischen Heilsbringern nicht nur gute Erfahrungen gemacht. Mal klappts (Diego), mal nicht (Carlos Alberto).
Hier ein paar Impressionen…
Skurrile Geschichte: der Wechsel zog sich über mehrere Wochen hin, da die Transferrechte über diverse Parteien (Verein, Ex-Verein, Investorengruppe, Berater, Spieler) verstreut lagerten. Das scheint im südamerikanischen Fußball heute keine Seltenheit zu sein, verkompliziert den Fußballalltag aber um einiges und macht Transfers z.B. nach Europa bedeutend schwerer (vielleicht ist auch genau das die Intention). Zwischendurch machte es den Anschein als würde Werder entnervt aufgeben, ab einer bestimmten Summe klappt dann aber bekanntlich plötzlich doch alles.
Manager Klaus Allofs: „Wir haben viel Geduld aufbringen müssen und sind jetzt dafür belohnt worden. Mit Wesley verstärkt uns ein sehr vielseitiger, dynamischer Spieler, der im Mittelfeld auf allen Positionen eingesetzt werden kann“
Sky-Reporterin Jessica Kastrop erwischt ein Ball vor dem Bundesligaspiel Mainz-Stuttgart während eines Live-Interviews mit Neu-VfB-Manager Fredi Bobic am Hinterkopf. Der Schuldige war Khalid Bouhlarouz, der beim Warmschießen vor dem Spiel mal genau Maß nahm…
Kastrop nahm es sportlich: “Ich kann da mittlerweile auf eine gewisse Erfahrung zurückblicken, es war schon das dritte Mal. Nach einem Pokalspiel in Burghausen musste ich sogar mal für eine Nacht ins Krankenhaus.”
Der erste Spieltag ist rum, für mich ein Anlass den namensgebenden Themen des Blogs nachzukommen. Wo gibts denn überhaupt die Zusammenfassungen der Bundesliga im deutschen Fernsehen, wo kann man sich nach dem Wochenende noch mit Videomaterial zum Spieltag versorgen? Eine kleine Übersicht…
## Bundesliga im Free-TV ##
Samstag:
18:30 ARD Sportschau, Zusammenfassung der fünf 15:30 Spiele sowie des Freitagsspiels
22:30 ZDF Aktuelles Sportstudio, Zusammenfassung aller Samstagsspiele
Sonntag:
21:45 Zusammenfassung der Sonntagsspiele in WDR, NDR, BR, SWR, hr und rbb
## Bundesliga im Web ##
www.Bundesliga.de ~~ zwei- bis dreiminütige Kurzzusammenfassungen aller Spiele im Bundesliga TV, außerdem Exklusiv-Interviews und Berichte zu Spielern, Trainern, Vereinen und Liga-Historie
ARD-Mediathek ~~ Aufzeichnung der Pressekonferenzen nach den Spielen, Vor- und Nachberichte, leider keine Spielberichte aus der Sportschau mehr abrufbar
ZDF-Mediathek ~~ Ausschnitte aus dem aktuellen Sportstudio, News-Berichte
Sport1.de ~~ News-Berichte von Bundesliga Aktuell, Ausschnitte aus dem Doppelpass und dem Audi Star Talk
Kicker.tv ~~ News und Hintergrundberichte
In der letzten Saison stellte sky alle Spielberichte der ersten und zweiten Bundesliga im Videobereich von Bild.de bereit, leider scheint dieses Angebot aber nicht verlängert worden zu sein. Sehr schade, habe ich häufiger mal genutzt.
Die Bundesliga startet endlich in die neue Saison, da darf Töppi nicht fehlen. Bei seinen Tipps zum ersten Spieltag wird er diesmal unterstützt von den Kollegen Bela Rethy, Ulrich Schwaab und Jörg Dahlmann.
Die Ansetzungen des 1. Spieltags im Überblick
20.08.10 20:30 Bayern München – Vfl Wolfsburg
21.08.10 15:30 1899 Hoffenheim – Werder Bremen
21.08.10 15:30 Mönchengladbach – 1.FC Nürnberg
21.08.10 15:30 1.FC Köln – FC Kaiserslautern
21.08.10 15:30 SC Freiburg – FC St.Pauli
21.08.10 15:30 Hannover 96 – Eintracht Frankfurt
21.08.10 18:30 Hamburger SV – FC Schalke 04
22.08.10 15:30 FSV Mainz 05 – VfB Stuttgart
22.08.10 17:30 Borussia Dortmund – Bayer Leverkusen
Nach der Betrachtung der Neuzugänge der Bundesligisten liste ich nun mal eine persönliche Auswahl der zahlreichen Abgänge auf.
Vorab noch ein Blick in die Statistik: die Bundesliga steht im internationalen Vergleich in diesem Jahr mit Transfereinnahmen von bisher 98,2 Millionen und 95,1 Millionen als Transferausgaben auf Rang vier hinter Premier League (304 und 96 Mio.), Primera Division (220 und 213 Mio.) und Serie A (210 und 204 Mio.).
So, los gehts mit den wohl spektakulärsten Transfers des Sommers. Drei deutsche Nationalspieler zieht es für beachtliche Ablösesummen in die weite Welt. Die europäische Fußballbühne winkt, die Chance zum internationalen Durchbruch bei europäischen Topklubs lockt. Ich trau es ihnen zu.
### Sami Khedira wechselt zu Real Madrid, der 23-jährige Stuttgarter kostet ca. 14 Millionen, Real hats ja, die Chance auf einen Stammplatz im zentralen Mittelfeld neben Xabi Alonso scheint durchaus realistisch, Trainer Jose Mourinho hat jedenfalls sehr auf den Transfer gedrängt, das ZDF widmet sich dem Transfer in einem ausführlicherem Bericht
### Madrid Nummer 2, nach tagelangem Ringen verkündeten die Königlichen nun auch die Verpflichtung von Mesut Özil, nach zweieinhalb erfolgreichen Jahren in Bremen und einer tollen WM im Sommer war er für Werder nicht mehr zu halten, zumal sein Vertrag nur noch bis zum Sommer 2011 lief, die Eckdaten des Transfers: 15 Mio. Ablöse, 6-Jahresvertrag, 5 Mio. Jahresgehalt, Wahnsinn
### Manchester City bedient sich wieder in Hamurg, nach Nigel de Jong (18 Mio. Ablöse) und Vincent Kompany (8,5 Mio.) vor zwei Jahren holen sie jetzt Defensiv-Allrounder Jérôme Boateng für 12,5 Mio. auf die Insel, der HSV bedankt sich für die Millionen, einen Ersatz hat man in Heiko Westermann gefunden, der für 7,5 Mio. vom FC Schalke kommt
### dort verabschiedet sich Kevin Kuranyi, der 28-jährige wagt beim russischen Erstligisten Dinamo Moskau einen Neuanfang, den FC Schalke verlässt er nach fünf Jahren (mit 162 Spielen und 71 Toren) ablösefrei, auch seine langjährigen Kollegen Marcelo Bordon (ablösefrei nach Katar zu Al-Rayyan) und Rafinha (für 9 Mio. zum FC Genua in die Serie A) wechseln
### nach nur einem Jahr, 16 Spielen und 6 Toren in Wolfsburg, verlässt der Nigerianer Obafemi Martins die Bundesliga Richtung Russland, Rubin Kazan legt dem VfL dafür 9 Mio. auf den Tisch
### zwei Spieler aus der Rubrik “Die Gescheiterten”: Maicosuel konnte sich bei 1899 Hoffenheim (immerhin mit 27 Spielen und 3 Toren) nicht durchsetzen, er kehrt für 4 Mio. nach Brasilien zu Botafogo zurück; der VfL Wolfsburg gibt den brasilianischen Innenverteidiger Rever nach einem halben Jahr und nur einem einzigen Einsatz an Atlético Mineiro ab
### schmerzhaft für den FSV Mainz 05, Stürmer Aristide Bancé (62 Spiele, 24 Tore und 5 Vorlagen in zwei Jahren) geht nach Dubai zu Al-Ahli, immerhin bringt er 4 Mio. EUR Ablöse ein
### ein paar ligainterne Leihgeschäfte gibts wie in jedem Jahr auch wieder: der HSV schickt Marcus Berg nach Eindhoven (eine Million EUR als Leihgebühr gibts obendrauf), Mehmet Ekici vom FC Bayern darf in Nürnberg so langsam Bundesligaluft schnuppern, ebenso wie Jens Hegeler von Bayer Leverkusen und Julian Schieber aus Stuttgart, der FC Schalke gibt Lewis Holtby nach Mainz, Carlos Zambrano zu St.Pauli und Jan Morávek nach Kaiserslautern, für alle drei bestehen berechtigte Stammplatz-Chancen, Bremens Peter Niemeyer geht zu Hertha BSC in die zweite Liga, Franco Zuculini von 1899 Hoffenheim soll sich beim FC Genua in Italien im Profifußball Fuß fassen
### und ein Kuriosum zum Schluss: ganze neun Torhüter verlassen ihre Klubs, Michael Rensing (FC Bayern, Vertrag läuft aus, noch kein neuer Klub), Marc Ziegler (als zweiter Mann von Dortmund in die Stuttgarter Heimat), Jens Lehmann (VfB Stuttgart, beendet seine Karriere), Jaroslav Drobný (ablösefrei vom Absteiger Hertha BSC zum HSV, macht dort Frank Rost mächtig Druck), Dimo Wache (langjährige Nummer 1 in Mainz beendet seine Karriere), Markus Pröll (verlässt Eintracht Frankfurt, nachdem Trainer Skibbe weiterhin dauerhaft auf Oka Nikolov als Stammtorhüter vertraut), Timo Hildebrand (der ehemalige Nationalspieler verlässt Hoffenheim nach einer durchwachsenen Saison, bisher noch ohne neuen Verein), Thomas Kessler (Kölns Nummer 2 versucht sich bei Aufsteiger FC St.Pauli), Uwe Gospodarek (Hannover 96, Karriereende)
Ohne große Vorrede, ein DSF-Zusammenschnitt unserer Sprücheklopfer aus der Bundesliga…
Frank Rost (sogar zweimal), Jörg Stiel, Martin Piekenhagen, Jens Lehmann, Oliver Kahn, Kevin Kuranyi, Marco Bode… na… was fällt auf… es sind fast immer die Torhüter
Mario Mandzukic, nach Simon Kjaer der zweite junge, talentierte und ziemlich teure Neuzugang des VfL Wolfsburg im Sommer 2010.
7 Mio. EUR überweisen die Wölfe als Ablöse für den 24-jährigen an den kroatischen Serienmeister Dinamo Zagreb. In den vergangenen drei Jahren wurde Mandzukic seiner Stürmerrolle dort durchaus gerecht, er erzielte in 110 Spielen beachtliche 52 Tore. Auch seine Nationalmannschaftskarriere kann sich mit 20 Junioreneinsätzen für Kroatien und fünf Toren, sowie 13 A-Länderspielen und einem Tor (bei namhafter Konkurrenz: Olic, Klasnic, Petric, Eduardo) schon sehen lassen.
“Wir sind froh, dass wir Mario Mandzukic verpflichten konnten und sind überzeugt, dass er uns mit seiner Power in der Offensive unterstützen wird. Er ist sehr laufstark und wir haben in unserem Spiel nach vorne nun mehrere Möglichkeiten. Zudem ist es natürlich von Vorteil, dass er gut deutsch spricht”, so Dieter Hoeneß, Vorsitzender der Geschäftsführung des VfL Wolfsburg.
Cheftrainer Steve McClaren ergänzte: “In unserem System ist es wichtig, dass die Stürmer flexibel sind. Und es ist wichtig, dass er Tore schießen kann. Ich habe Mandzukic schon lange im Visier und bin glücklich, dass er nun bei uns ist.”
Nach dem Abgang von Obafemi Martins sicherlich ein guter, variabler Ersatz im Sturmzentrum sowie auf den Außenbahnen. Ich traue ihm den Durchbruch in der Bundesliga grundsätzlich durchaus zu. Der VfL gibt ihm dafür ein bisschen Zeit, Hoeneß hat Mandzukic ganz bewusst mit einen Vierjahresvertrag ausgestattet.
Nach Meisterschaft, DFB-Pokal- und Supercup-Sieg geht der Titelmarathon des FC Bayern München im Jahr 2010 weiter.
Der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) verkündete heute die Wahl von Arjen Robben zum Spieler des Jahres 2009/10. Mit 445 Stimmen setzte sich der Niederländer klar gegen seine Mitspieler Bastian Schweinsteiger (180), Thomas Müller (118) und Philipp Lahm (35) durch.
Eine große Überraschung ist es nicht, Robben war einfach der unbestrittene Star der vergangenen Saison, er drückte der Liga seinen Stempel auf, verzauberte Fans, Mit- und Gegenspieler. In der Bundesliga erzielte er als Flügelstürmer in 24 Spielen sensationelle 16 Tore und gab 7 Vorlagen. In Champions League (10 Spiele, 4 Tore) und DFB-Pokal (3 Spiele, 3 Tore) waren es nicht selten seine Treffer, die den FC Bayern im Wettbewerb hielten und so bis in die Finals führten.
“Das ist eine große Ehre. Eine Belohnung für eine super Saison. Nur ein Spiel hat gefehlt, und wir hätten alles gewonnen. Ich bin froh, dass ich zum FC Bayern gekommen bin. Dieser Titel ist ja auch einer für die Mannschaft”, sagte der zurzeit verletzte 26-Jährige. “Deutschland und Holland, die Rivalität ist da. Aber für mich ist sie weniger geworden. Ich habe viele Sympathien für die Deutschen. Ich fühle mich hier sehr wohl.”
Eins darf hier natürlich nicht fehlen, ein Video-best-of…
Im gleichen Atemzug sei im Übrigen auch noch Louis van Gaal genannt, der VDS kürte ihn zum Trainer des Jahres. Der Meistertrainer des FC Bayern München siegte mit 398 Stimmen vor Felix Magath (231 / FC Schalke 04) und Bundestrainer Joachim Löw (87).
Stellungnahme des Siegers: “Ich freue mich über die Wahl zum Trainer des Jahres. Jeder Preis oder Titel ist ein Grund zum Feiern. [...] Der holländische Generalkonsul hat mir vor kurzem gesagt, dass alles anders geworden ist seit Robben, van Bommel und van Gaal in München sind. Sie glauben nicht, wie viele Bayern-Fans es jetzt in Holland gibt.”
Auch diese Wahl ist nicht sonderlich überraschend. Der Titel wurde in diesem Jahr zum neunten Mal vergeben, sechs Mal durfte sich der jeweilige Meistertrainer über den zusätzlichen persönlichen Titel freuen, zwei mal ging er an den Vizemeister (Klaus Toppmöller 2002 und Felix Magath 2003) und ein mal an einen Bundestrainer (Jürgen Klinsmann 2006). Van Gaal ist der erste ausländische Trainer, dem die Ehre zuteil wird.
Chapeau, Arjen. Chapeau Louis. Auf ein weiteres Jahr.
DFL-Supercup 2010
FC Bayern München – FC Schalke 04 2:0
1:0 Thomas Müller (75., Rechtsschuss)
2:0 Miroslav Klose (81., Rechtsschuss)
vor 30.000 Zuschauern in der impuls arena in Augsburg
Aufstellung FC Bayern: Kraft – Lahm, Demichelis (71. Sosa), Badstuber, Contento – Schweinsteiger (59. Ottl), Pranjic – Hamit Altintop (69. Tymoshchuk), Müller, Olic – Klose
Aufstellung FC Schalke: Neuer – Uchida, Höwedes, Metzelder, Schmitz (46. Sergio Escudero)- Kluge (46. Moritz), Rakitic, Matip – Raul – Farfan, Edu
Die Highlights des Spiels im Zusammenschnitt der ARD und im ausführlichen ZDF-Bericht, hier noch die Stimmen zum Spiel und die Analyse mit den beiden Trainern.
Der FCB siegt verdientermaßen dank der späten Tore zweier WM-Helden und holt somit den ersten Titel der Saison 2010/11. Magath und van Gaal nahmen das Spiel durchaus ernst, beide schickten keinesfalls eine B-Elf aufs Feld, und so wurde es ein unterhaltsames Spielchen das die Vorfreude auf die neue Saison weiter anheizt.
Nach 14 Jahren wurde er nun wiederbelebt, der deutsche Supercup in seiner klassischen Form, Meister gegen Pokalsieger. Im Vorfeld der heutigen Partie zwischen Bayern München und dem FC Schalke (Anpfiff heute um 17:45, Übertragung bei ARD) hier nochmal kurz die wechselvollen Geschichte.
Eine gewisse Tradition hat sich der Wettbewerb hierzulande erarbeitet, richtig ernst genommen wurde er aber nie. Von 1987 bis 1996 veranstaltete der DFB den Cup als Auftakt der neuen Bundesliga-Saison. 1997 folgte eine elementare Umgestaltung, fortan trafen die besten fünf der Liga und der Pokalsieger in einem Turniermodus aufeinander, bis 2004 weiterhin unter dem Dach des Verbands als DFB-Ligapokal, 2005 bis 2007 dann veranstaltet von Seiten der DFL (mit den ersten vier der Bundesliga, dem Pokalsieger und dem Zweitligameister).
Mehr Spiele, mehr Spannung, ein größerer Stellenwert… Fehlanzeige. Aufgrund mangelnden Zuspruchs sowie zeitlicher und finanzieller Probleme ließen Liga und Verband des Wettbewerb schließlich bereitwillig sterben. 2008 und 2009 trafen sich die jeweiligen Meister und Pokalsieger dann aber doch wieder zur inoffiziellen Austragung und initiierten somit das offizielle Revival des Supercups 2010.
Ich freu mich durchaus drüber. Wir sehen zwei Spitzenteams in ansteigender Form (auch wenn einige WM-Fahrer noch nicht wieder voll im Saft stehen), für die es grundsätzlich um etwas geht (anders als bei den unzähligen beliebigen Testspielen und gesponserten Wettbewerben während der Vorbereitung) und einen Hauch Prestige bringt der offizielle Titel dann auch mit.
Das sehen auch die beiden Trainer so.
Louis van Gaal: “Es ist der am wenigsten wichtige Titel, aber es ist ein Titel. Ich will den Supercup unbedingt gewinnen, auch wenn ich weiß, dass das schwer wird.”
Felix Magath: “Das ist ein Titel, den wir gerne hätten. Es wird Zeit, dass dieser Pokal nach Schalke kommt. Wir sind sehr gut drauf. Den Vorteil, dass wir länger zusammen in der Vorbereitung sind, wollen wir nutzen.”
Die Geschichte hier nochmal in Bildern…





