Fußballer und Trainer des Jahres 2009/10
Nach Meisterschaft, DFB-Pokal- und Supercup-Sieg geht der Titelmarathon des FC Bayern München im Jahr 2010 weiter.
Der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) verkündete heute die Wahl von Arjen Robben zum Spieler des Jahres 2009/10. Mit 445 Stimmen setzte sich der Niederländer klar gegen seine Mitspieler Bastian Schweinsteiger (180), Thomas Müller (118) und Philipp Lahm (35) durch.
Eine große Überraschung ist es nicht, Robben war einfach der unbestrittene Star der vergangenen Saison, er drückte der Liga seinen Stempel auf, verzauberte Fans, Mit- und Gegenspieler. In der Bundesliga erzielte er als Flügelstürmer in 24 Spielen sensationelle 16 Tore und gab 7 Vorlagen. In Champions League (10 Spiele, 4 Tore) und DFB-Pokal (3 Spiele, 3 Tore) waren es nicht selten seine Treffer, die den FC Bayern im Wettbewerb hielten und so bis in die Finals führten.
“Das ist eine große Ehre. Eine Belohnung für eine super Saison. Nur ein Spiel hat gefehlt, und wir hätten alles gewonnen. Ich bin froh, dass ich zum FC Bayern gekommen bin. Dieser Titel ist ja auch einer für die Mannschaft”, sagte der zurzeit verletzte 26-Jährige. “Deutschland und Holland, die Rivalität ist da. Aber für mich ist sie weniger geworden. Ich habe viele Sympathien für die Deutschen. Ich fühle mich hier sehr wohl.”
Eins darf hier natürlich nicht fehlen, ein Video-best-of…
Im gleichen Atemzug sei im Übrigen auch noch Louis van Gaal genannt, der VDS kürte ihn zum Trainer des Jahres. Der Meistertrainer des FC Bayern München siegte mit 398 Stimmen vor Felix Magath (231 / FC Schalke 04) und Bundestrainer Joachim Löw (87).
Stellungnahme des Siegers: “Ich freue mich über die Wahl zum Trainer des Jahres. Jeder Preis oder Titel ist ein Grund zum Feiern. [...] Der holländische Generalkonsul hat mir vor kurzem gesagt, dass alles anders geworden ist seit Robben, van Bommel und van Gaal in München sind. Sie glauben nicht, wie viele Bayern-Fans es jetzt in Holland gibt.”
Auch diese Wahl ist nicht sonderlich überraschend. Der Titel wurde in diesem Jahr zum neunten Mal vergeben, sechs Mal durfte sich der jeweilige Meistertrainer über den zusätzlichen persönlichen Titel freuen, zwei mal ging er an den Vizemeister (Klaus Toppmöller 2002 und Felix Magath 2003) und ein mal an einen Bundestrainer (Jürgen Klinsmann 2006). Van Gaal ist der erste ausländische Trainer, dem die Ehre zuteil wird.
Chapeau, Arjen. Chapeau Louis. Auf ein weiteres Jahr.
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